08.08.2017

Borkenkäfersituation regional angespannt, aber beherrschbar

Die Witterung und die hohe Borkenkäferpopulation führen in einigen Regionen Bayerns zu erhöhten Käferholzanfällen. In den Schwerpunktgebieten vor allem im Süden des Freistaats ist die Situation teilweise angespannt, aber beherrschbar. Der Waldbesitz arbeitet die befallenen Bäume zügig auf, um einer weiteren Verbreitung des Borkenkäfers vorzubeugen.

Um den Holzmarkt zu entlasten, wird mancherorts Holz für kurze Zeiträume in Nass- und Trockenlagern zwischen- bzw. eingelagert. Frischholzeinschläge werden gestoppt oder verschoben, damit das Käferholz zügig abfließen kann. Mit diesen Maßnahmen wird die auf dem Markt verfügbare Holzmenge der Nachfrage angepasst.

Aufgrund der positiven konjunkturellen Entwicklung im Holzgewerbe und der Steuerung des Waldbesitzes, um den Markt zu entlasten, wird bayernweit weiterhin von einem stabilen Marktniveau, insbesondere für Frischholz, ausgegangen.

Auch für heuer rechnet der Waldbesitz nicht, dass trotz des anfallenden Käferholzes die Gesamteinschlagsmenge überschritten wird. Dies gilt sowohl für den Privat- und Kommunalwald wie auch für den Staatswald. Im letzten Jahr lag nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes der Holzeinschlag in Bayern mit 15,65 Millionen m³ um knapp 16 % unterhalb des Vorjahres.

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