Familiensache Wald – Bayerns Wald in vielen guten Händen

Logo

Über ein Drittel der bayerischen Landesfläche sind bewaldet. Von den 2,5 Millionen Hektar Wald sind 54% im Besitz von privaten Waldbesitzer. Zwischen 600.000 und 700.000 Waldbesitzer und Forstfamilien bewirtschaften diesen grünen Schatz.

Die Wälder sind schon alleine aufgrund der natürlichen Gegebenheiten in Bayern sehr vielseitig. Wälder im Spessart oder Steigerwald sehen anders aus als in den Alpen oder den Hochlagen des Bayerischen Waldes. Böden, Geologie und Klima sind völlig verschieden. Dementsprechend wachsen auch unterschiedliche Baumarten dort.

Im Gegensatz zu anderen Regionen in der Welt – beispielsweise in Südamerika und den Tropen – ist in Bayern, aber auch in den meisten Regionen Europas, die Verantwortung für den Wald auf viele kleine bis mittlere Eigentümer verteilt. Die durchschnittliche Waldfläche eines Waldbesitzers beträgt in Bayern knapp 2 Hektar.

700.000 Waldbesitzer haben genauso viele verschiedene Vorstellungen über die Bewirtschaftung ihres Waldes. Diese unterschiedlichen Zielsetzungen ermöglichen zusammen mit den natürlichen Bedingungen ein vielfältiges Mosaik an Wäldern. Nicht schablonenhafte Patenlösungen, sondern Wissen, Tradition und individuelle Bewirtschaftungsentscheidungen prägen unsere Wälder. Gemeinsamer Rahmen sind die Gesetze, rechtlichen Vorgaben, freiwillige Selbstverpflichtungen bezüglich der Einhaltung von Standards sowie ein seit Jahrhunderten gelebter Generationenvertrag.

Anders als in anderen Landnutzungsformen, bedingt durch die langen Umtriebszeiten in unseren Wäldern, ernten in der Regel die Enkel und Urenkel den von den Großeltern begründeten und gepflegten Wald. Ganz im Sinne der Familie wird aber auf künftige Generationen Rücksicht genommen und Vorsorge getroffen. Mit der Ernte von Bäumen, steht die Pflege des Waldes und der Bäume sowie die Begründung des zukünftigen Bestandes an. Meist erfolgt dies auf ein und der selben Fläche nebeneinander. Dabei wird nur soviel entnommen wie zuwächst. Oftmals bleibt die Entnahme erheblich unterhalb des Zuwachses. Das hat dazu geführt, dass gerade im Kleinprivatwald erhebliche Vorräte aufgebaut worden. Bei allen Handlungen wird Rücksicht auf die natürlichen Grundlagen, wie den Boden oder das Wasser (wie z.B. Grundwasser), genommen.

Heutzutage ist die Nachhaltigkeit in aller Munde. Begründet wurde der Gedanke der Nachhaltigkeit aber in der deutschen Forstwirtschaft. Die Forstfamilien haben seit jeher in Generationen gedacht. Wald spielt hier eine besondere Rolle. Nicht für umsonst ist gerade der Privatwald seit Jahren der Garant für die Zunahme der Waldflächen in Bayern.

Denken Sie daran, wenn Sie im Wald spazieren gehen. Der Wald hat ein Gesicht. Es steht ein Mensch, eine Familie hinter diesem Wald. Sie ermöglichen es Ihnen, den unbeschreiblichen Naturgenuss zu genießen.

Aktuelles
Termine
Aktuell sind keine Termine vorhanden.