Januar 2013

31.01.2013

Informationstag „Rahmenbedingungen für die Forstwirtschaft“ im Bayerischen Landtag

Der Bayerische Waldbesitzerverband hat seine forstpolitischen Forderungen in einem Papier zusammengefasst und den Abgeordneten am 29. Januar 2013 im Landtag vorgestellt: „Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, damit wir in Eigenverantwortung unsere Wälder bewirtschaften können“, erklärte Verbandspräsident Josef Spann. Landtagspräsidentin Barbara Stamm freute sich über den Dialog mit den Waldbesitzern im Parlament. Die Pflege und die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes sei eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um dies zu unterstreichen, trugen Landtagspräsidentin Barbara Stamm, I. Vizepräsident Reinhold Bocklet und die teilnehmenden Abgeordneten zum Auftakt des Informationstages ihre Namen auf einem großen Holzrahmen ein.

Über ein Drittel der bayerischen Landesfläche ist bewaldet. Davon werden 58 Prozent von privaten Waldbesitzern gepflegt und bewirtschaftet. Diese Aufgabe, so Landtagspräsidentin Barbara Stamm, brauche Rahmenbedingungen: „Im wahrsten Sinne des Wortes haben Sie Ihre Vorstellungen und Anregungen für uns schriftlich niedergelegt und eingerahmt.“ Auch würdigte Barbara Stamm das Engagement des Verbands, der seit fast einem Jahrhundert die Interessen der Waldbesitzer vertrete und sich dabei tatkräftig für die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes einsetze.

Mit Blick auf die Anforderungen der Zukunft, wie Klimawandel, Energiewende, Rohstoffversorgung, forderten die Verbandsvertreter im Landtag, dass die bayerischen Wälder in ihrer Multifunktionalität erhalten bleiben: „Die Leistungen einer nachhaltigen Forstwirtschaft auf der gesamten Waldfläche, die alle Funktionen erfüllt – Nutz-, Schutz-, Sozial- und Erholungsfunktion –  müssen anerkannt werden“, heißt es unter anderem in dem achtseitigen Papier, das Verbandspräsident Josef Spann der Präsidentin überreichte. Die politischen Forderungen der Waldbesitzer zielen auch auf steuerliche Regelungen, die die Besonderheiten der Forstwirtschaft mit langen Produktionszeiträumen berücksichtigen, auf Förderprogramme, auf Beratungsangebote und auf Notfallpläne für Kalamitäten.

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