22.11.2018

Wald im Würgegriff des Klimawandels

Für den Bundeskongresses 2018 in Wernigerode kamen Vertreter des
Kleinprivatwaldes aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Bereits am ersten
Abend gab es Krisengespräche zur katastrophalen Lage in unseren Wäldern.
Der deutsche Wald ist akut bedroht! Es ist höchste Zeit, dass die Öffentlichkeit
aufwacht!
Das Katastrophenjahr 2018 hat mit seinen Stürmen, der langanhaltenden Dürre und
durch verschiedene Schadinsekten dem deutschen Wald zugesetzt. Eine
Waldfläche, 250-mal so groß wie der Hambacher Forst, ist bereits heute
abgestorben. Zurück bleiben große Kahlflächen in unseren wertvollen
Erholungswäldern.
Die vielfältigen Leistungen, die der Wald für unsere Gesellschaft erbringt, sind von
großflächigem Absterben sowie der Schwächung der restlichen Wälder enorm
bedroht. Neben der wichtigen Erholungsfunktion sind auch die Nutz- und
Schutzfunktionen der Wälder in Gefahr. Ohne Hilfe werden unsere gewohnten
Waldbilder aus der Landschaft verschwinden. Zudem verlieren wir den Wald als
stärkste Waffe gegen den Klimawandel.
Die privaten Waldbesitzer sehen sich in der Verantwortung, die Wälder
wiederaufzubauen. Dafür müssen mindestens 250 Millionen junge Bäume gepflanzt
werden.
Wir wollen auch künftigen Generationen einen intakten Wald hinterlassen.
Ohne die Unterstützung des Staates können unsere Waldbesitzer das nicht leisten!
Die Teilnehmer des Buko 2018